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Klippentraum im Okertal

Heute beginne ich mit der ersten Tour von unserer kleinen Reise in den Harz. Eine Wanderung im Okertal hatten wir uns direkt auf den Anreise-Tag gelegt, da sie praktischerweise auf der Strecke lag und wir uns so eine erneute Anfahrt in diese Richtung im Laufe der Woche ersparen konnten.


Nach etwa 260 Kilometer Anreise von NRW nach Niedersachsen, parkten wir am Schützenhaus Oker und machten uns von dort aus auf den Weg zum Okertaler Klippenstieg. Auf diesem Rundweg schlängelt man sich zunächst von Klippe zu Klippe in Richtung Norden bis man sich durch das Okertal am Fluß entlang wieder zum Ausgangspunkt zurück begibt. Der erste ist selbstverständlich der spannendere Teil dieser Wanderung, aber auch der anstrengendere. Die verschiedenen Aussichtspunkte und wechselnden Sichten ins Tal oder auch rüber zum Brocken, lassen einem die Steigungen aber sehr leicht ertragen.



Ein besonderer Anlaufpunkt sind die Kästeklippen, deren höchster Punkt 605 Meter misst. Am nebenliegendem Kästehaus haben wir uns übrigens unseren ersten Wanderstempel für unseren Pass geholt. Hierzu berichte ich demnächst noch Weiteres.

Nach der Käste kommt man zur sogenannten Hexenküche, eine Felsformation aus Granitblöcken, die teilweise der Schwerkraft zu trotzen scheinen. Von hier geht es zu einem weiterem bizarrem Felsgebilde: der Mausefalle. Hier warten die Wanderer jedoch vergeblich auf das Zuschnappen! Auch wenn die wilde Konstruktion der Natur eines schmalen, schräg stehenden Steins, der einen großen Felsbrocken hält, jeden Moment zusammen zu stürzen scheint, wird sie noch viele Jahre den Harzbesuchern als Attraktion dienen.


Blick zum Brocken


Nicht weit davon entfernt liegt die Feigenbaumklippe als weiterer Aussichtspunkt auf dieser Wanderroute. Über die Feigenbaumkanzel führt uns der Weg von hier in Richtung Romkerhaller Wasserfall und über einem steilen Abstieg ins bereits erwähnte Okertal.

Sechs Kilometer sind es noch bis zum Startpunkt und ich gebe zu, dass diese sich etwas gezogen haben. Vielleicht liegt es daran, dass man einen Teil nah an der Straße geht und dass es immer wieder auf gleicher Ebene leicht auf, leicht ab geht. Vielleicht waren aber auch die von uns gewählten 13,4 Kilometer etwas zu viel für den ersten Wandertag nach knapp 3 Stunden Autofahrt. Wenn auch anstrengend zum Ende hin, gelohnt hat sich diese Tour allemal und uns schon zu Beginn einen tollen ersten Eindruck in die Felswelt und Natur des Harzes beschert.


Romkerhaller Wasserfall

Oker


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